Rothenburger Diskurse: »“Seht da kommen Schakale, den Weinberg zu zerstören, den Weinberg Israels!“ Eine kurze Geschichte des Fränkischen Landjudentums«

Die Rothenburger Diskurse verstehen sich als Auswahl besonders interessanter, aktualitätsbezogener und relevanter Vorträge verschiedener lokaler, sowie ausgewählter externer Veranstalter. Sie möchten das breite Spektrum des Angebots an wissenschaftlicher und kultureller Weiterbildung in Rothenburg hervorheben, dokumentieren und nachhaltig unterstützen.

Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Sitzplätze für diesen Vortrag coronabedingt begrenzt ist. Aus diesem Grund bitten wir um Voranmeldung zur Veranstaltung bei der städtischen Beauftragten für Kunst und Kultur, Franziska Krause, unter: franziska.krause@rothenburg.de oder telefonisch unter der Durchwahl 09861/404-540 (Montag bis Donnerstag täglich von 14 bis 15:30 Uhr).

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung entsprechend der geltenden Regelungen am Veranstaltungstag (FFP2-Maske oder medizinische Maske). Und bitte denken Sie im Falle einer Inzidenz von über 35 im Landkreis Ansbach ebenfalls an einen Nachweis im Sinne der 3G-Regel (Impfnachweis, Nachweis der Genesung oder ein negatives Corona-Testergebnis, welches nicht älter als 24 Stunden ist). Bitte beachten Sie, dass vor Ort in der Veranstaltungsstätte keine Möglichkeit bestehen wird, einen Corona-Test durchzuführen.

Dr. Wenzel Widenka

»“Seht da kommen Schakale, den Weinberg zu zerstören, den Weinberg Israels!“ Eine kurze Geschichte des Fränkischen Landjudentums« Rothenburger Diskurs mit Dr. Wenzel Widenka im Rahmen der 11. Jüdischen Kulturwoche »Le Chajim 2021« am Samstag, 23. Oktober 2021 um 19 Uhr im Städtischen Musiksaal Rothenburg

 

Das Judentum in Franken ist eine Besonderheit. Beinahe nirgendwo sonst gab es eine so konstante jüdische Bevölkerung, die sich durch die kleinteiligen Herrschaften und die wechselvolle Geschichte der Region in immer neuen Nischen etablieren konnte. Dabei entstand ein buntes Bild von jüdisch-christlichem Neben- und auch Miteinander, das so faszinierend wie ungewöhnlich ist. Am Beispiel von so unterschiedlichen Protagonisten wie dem Würzburger Rabbiner Bing und seinem Fürther Gegenspieler Loewi wird der Vortrag ein breites Panorama an jüdischem Leben auf dem Land entwerfen und dabei das „Fränkische“ am fränkischen Landjudentum nicht außer Acht lassen.
Der Referent Wenzel Maximilian Widenka wurde 1986 in Lichtenfels geboren. Er studierte Geschichte und Katholischen Theologie in Bamberg und Wien, außerdem „Interreligiöse Studien – Christentum, Judentum, Islam“ (MA) in Bamberg. 2019 wurde er zum Dr. phil. im Fach Judaistik an der Universität Bamberg promoviert mit der Arbeit zum Thema „,Sehet, da kommen Schakale, den Weinberg zu zerstören, den Weinberg Israels’ – Emanzipation und Konfessionalisierung im fränkischen Landjudentum in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“ bei Prof. Dr. Susanne Talabardon (Universität Bamberg). Seit 2018 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungseinheit „Key Concepts in Interreligious Discourses“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Ort: Musiksaal der Stadt Rothenburg, Kirchplatz 12.

 

Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Sitzplätze für diesen Vortrag coronabedingt begrenzt ist. Aus diesem Grund bitten wir um Voranmeldung zur Veranstaltung bei der städtischen Beauftragten für Kunst und Kultur, Franziska Krause, unter: franziska.krause@rothenburg.de oder telefonisch unter der Durchwahl 09861/404-540 (Montag bis Donnerstag täglich von 14 bis 15:30 Uhr).

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung entsprechend der geltenden Regelungen am Veranstaltungstag (FFP2-Maske oder medizinische Maske). Und bitte denken Sie im Falle einer Inzidenz von über 35 im Landkreis Ansbach ebenfalls an einen Nachweis im Sinne der 3G-Regel (Impfnachweis, Nachweis der Genesung oder ein negatives Corona-Testergebnis, welches nicht älter als 24 Stunden ist). Bitte beachten Sie, dass vor Ort in der Veranstaltungsstätte keine Möglichkeit bestehen wird, einen Corona-Test durchzuführen.

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