»Kunst sehen und verstehen« im RothenburgMuseum

Das RothenburgMuseum, Foto: (c) Rothenburg Tourismus Service

Mit der Reihe »Kunst sehen und verstehen« bietet der Freundeskreis des RothenburgMuseums im Zeitraum von Februar bis Dezember einmal im Monat sonntägliche Führungen zu verschiedenen Themen an. Eine Übersicht der aktuellen Führungstermine finden Sie untenstehend.

Die Führungen dauern etwa eine Stunde. Bitte beachten Sie die teilweise unterschiedlichen Anfangszeiten der einzelnen Führungstermine.

Es gelten die allgemeinen Corona-Bestimmungen am jeweiligen Veranstaltungstag.

Eintritt: 6 EUR p.P. , ermäßigt: 5 EUR p.P.

Alle Infomrationen rund um Ihren geplanten Besuch im RothenburgMuseum erhalten Sie auf der Museums-Website unter: https://www.rothenburgmuseum.de/

RothenburgMuseum

Klosterhof 5

91541 Rothenburg ob der Tauber

Rothenburger Stadtansicht von Matthäus Merian aus dem Jahr 1648, Foto: (c) RothenburgMuseum

Sonntag, 26. Februar, 15.00 Uhr:  »’Veduten‘ – Historische Rothenburger Stadtansichten gezeigt an Originalen« mit Peter Schaumann

In der Führung werden Originalgemälde verschiedener historischer Rothenburger Stadtansichten aus dem Bestand des RothenburgMuseums, sogenannte Veduten, gezeigt. Peter Schaumann erklärt die künstlerischen Stadtporträts und geht auf die unterschiedlichen Blickrichtungen der Rothenburger Stadtansichten und die Bedeutung der Vedutenmalerei ein, deren Genre auch der Landschaftsmalerei zuzuordnen ist. Zu sehen sein wird u.a. die bekannte Rothenburger Stadtansicht von Matthäus Merian aus dem Jahr 1648.

Dauer: ca. 1 Stunde; Beginn: 15 Uhr

Eintritt: 6 EUR p.P. , ermäßigt: 5 EUR p.P.

Es gelten die allgemeinen Corona-Bestimmungen am Veranstaltungstag.

Alle Infomrationen rund um Ihren geplanten Besuch im RothenburgMuseum erhalten Sie auf der Museums-Website unter: https://www.rothenburgmuseum.de/

Aufnahme aus der Judaika im RothenburgMuseum, Foto: (c) James Derheim

Sonntag, 26. März, 15.00 Uhr:  »Judaika für Anfänger, Teil 2« mit Luise Limburg

Chanukka, Seder, Purim, Laubhüttenfest: Für viele Menschen nichtjüdischen Glaubens sind diese Begriffe unbekannt oder erklärungsbedürftig. Dabei ist es gar nicht so schwierig, Zugang zum Verständnis des Judentums zu erlangen. Basis ist das Alte Testament der Bibel und die Vorstellung, dass der Messias noch nicht gekommen ist – dies ist wohl der gravierendste Unterschied zum christlichen Glauben. Luise Limburg gibt in ihrer Führung einen Einblick in verschiedene Aspekte des jüdischen Glaubens.

Dauer: ca. 1 Stunde; Beginn: 15 Uhr

Eintritt: 6 EUR p.P. , ermäßigt: 5 EUR p.P.

Es gelten die allgemeinen Corona-Bestimmungen am Veranstaltungstag.

Alle Infomrationen rund um Ihren geplanten Besuch im RothenburgMuseum erhalten Sie auf der Museums-Website unter: https://www.rothenburgmuseum.de/

Hellebarde im RothenburgMuseum aus der »Sammlung Baumann«, Foto: (c) James Derheim

Sonntag, 30. April, 11.00 Uhr:  »Die Waffen einer Reichsstadt – Waffen aus der ‚Sammlung Baumann’« mit Dr. Florian Huggenberger

Stadtarchivar Dr. Florian Huggenberger führt unter dem Motto »Die Waffen einer Reichsstadt« durch die ehemalige Klosteranlage. Im Fokus der Führung stehen militärische, juristische und wirtschaftliche Aspekte der Stadtverteidigung und Einflusssicherung.

Am markantesten ist der militärische Part aus der Waffensammlung Baumann im RothenburgMuseum, die für jene Epoche typischen Langwaffen wie Hellebarden werden hier gezeigt. Zum Militärischen gehörte natürlich auch die rechtliche Grundlage wie die Organisation der Bürger der Stadt im Verteidigungsfall. Die Wachten in Rothenburg hatten klar definierte Sektoren an der Stadtmauer zu schützen.

Die rechtliche Komponente umfasste die formalrechtliche Verteidigung der Belange der dem Kaiser unterstellten Reichsstadt nach außen. Juristen und die juristische Bildung galten als wichtige machtpolitische Ressource. Eine Reichsstadt wie Rothenburg ob der Tauber durfte eigenes Recht sprechen und eigene Zölle erheben. Diese wurden in jeder Region mit unterschiedlichen Längenmaßen bemessen. Ein wichtiges Symbol daher auch: die Waage.

Der dritte Aspekt umfasste die wirtschaftlichen Waffen einer Reichsstadt. Die Etablierung und der Schutz von Handelswegen gehörten zu den wichtigen Aufgaben der Machthaber in einer Reichsstadt. Und hier schließt sich der Kreis: denn zum Schutz brauchte es schlussendlich auch Waffen.

Stadtarchivar Dr. Florian Huggenberger gibt in seiner Führung einen Einblick in alle drei Aspekte der »Waffen einer Reichsstadt«.

Dauer: ca. 1 Stunde; Beginn: 15 Uhr

Eintritt: 6 EUR p.P. , ermäßigt: 5 EUR p.P.

Es gelten die allgemeinen Corona-Bestimmungen am Veranstaltungstag.

Alle Infomrationen rund um Ihren geplanten Besuch im RothenburgMuseum erhalten Sie auf der Museums-Website unter: https://www.rothenburgmuseum.de/

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