Genießen ob der Tauber – ein Motto für ganz Rothenburg

Kulinarische Genüsse in Rothenburg

Was gibt es denn hier Typisches zu essen? Die Antwort in Rothenburg ob der Tauber lautet: Für eine Stadt mit 11.500 Einwohnern ist die kulinarische Vielfalt wohl einzigartig. Ob die klassisch fränkisch-schwäbische Küche (Knödel vs. Spätzle), moderne internationale Küche auf Sterneniveau, italienisch, griechisch, japanisch, chinesisch oder amerikanisch – Rothenburgs Weltläufigkeit drückt sich auch auf dem Teller aus. Herrlicher Wein aus der Region oder ein lokales Bier runden den Genuss am Tisch ab. Und für den Appetit am Morgen und Mittag findet sich an fast jeder Ecke der Altstadt ein Café oder Bäcker – alles keine Massenware, alles regional und nachhaltig produziert. Das typische Rothenburg-Gebäck fehlt natürlich auch in keinem Sortiment: der Schneeballen.

Weinkulinarik in ausgewählten Restaurants

Dem Wein hat sich die Initiative „Genießen ob der Tauber“ verschrieben. In den Restaurants finden sich feine saisonale Gerichte, die mit den besten Weinen aus der Region serviert werden. Besonders empfehlenswert: das Versucherle – drei kleine Gänge und drei korrespondierende Weine werden in den teilnehmenden Restaurants für 20 Euro pro Person gereicht. Zum Kennenlernen der lokalen Weine und Spezialitäten ist dies ein ideales Arrangement. Eine schöne Gelegenheit für eine solche weinkulinarische Kennenlernreise ist auch das Rothenburger Weindorf, das Mitte August vor historischer Kulisse am Grünen Markt stattfindet. Saisonale Höhepunkte sind in vielen Rothenburger Lokalen die Spargelzeit sowie die adventliche Gänse- und Entenverkostung. Neben den Lokalen lohnt vor allem auch der Blick auf die Biergärten an der Tauber und in die Innenhöfe vieler Hotels. Hier lässt es sich mitten in der Altstadt wunderbar speisen – fast wie im eigenen Garten.

Anstoßen im Weinberg von Rothenburg ob der Tauber

Was soll das mit den Schneeballen?

Pärchen Kulinarik Schneeballen

Kaum ein Gast verlässt die Stadt, ohne einmal die berühmten Rothenburger Schneeballen probiert zu haben. Kein Wunder – findet man sie doch an jeder Ecke in allen Geschmacksvariationen. Doch es gibt nur ein Original: jenes mit Puderzucker. Daher rührt auch der Name der Schneeballen, die einst im Umland Rothenburgs für große Familienfeste zubereitet wurden. Der Grund hierfür: Man konnte sie lange vorbereiten, da Schneeballen über Wochen haltbar sind. Und das ist wiederum der Grund dafür, warum sie bei den Gästen der Stadt heute so beliebt als Mitbringsel sind. Der Schneeballen als Rothenburger Exportgut: Vor allem zur Weihnachtszeit laufen die Fritteusen in den Rothenburger Familienbäckereien auf Hochbetrieb. Bis zu sechstausend Schneeballen täglich werden dann produziert. Viele gelangen auf Adventsmärkte in ganz Deutschland. Wer sich selbst von der handwerklichen Produktion der Rothenburger Schneeballen überzeugen will, kann dies als Gruppe in so mancher Bäckerei nach Anmeldung tun.

Cafékultur an der Tauber

Während viele den Schneeballen to go verspeisen oder im Gepäck sichern, lohnt sich in Rothenburg das Verweilen in den Cafés und Eisdielen rund um den Marktplatz und in den Gassen der Altstadt. Selbstgemachte Produkte lassen sich hier vor einzigartiger Kulisse genießen, beim Kaffeetrinken verweilt man und blickt auf das Publikum aus aller Welt.

Verweilen am Markplatz

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