Übernachten in Rothenburg ob der Tauber

Hier schlafen Sie gut in Rothenburg ob der Tauber

Übernachten Sie in den Hotels, Pensionen und auf den Camping-Plätzen in Rothenburg ob der Tauber - wir stellen Ihnen die Gastgeber aus Rothenburg vor

Familiengeführte Hotels und Pensionen machen den Aufenthalt für die Gäste in Rothenburg ob der Tauber zum sehr persönlichen Erlebnis. Übernachten Sie in Rothenburg ob der Tauber in den historischen Gebäuden mit modernen Zimmern und mit dem Blick auf die Stadtmauer oder durch die Gassen. So beeindrucken die Anbieter mit dem besonderen Rothenburg-Ambiente. Wir stellen in den nächsten Wochen die Gastgeber aus Rothenburg ob der Tauber vor.

Wir stellen Ihnen hier in den kommenden Wochen Gastgeber aus Rothenburg ob der Tauber vor.

Buchen können Sie Hotels und Pensionen in Rothenburg ob der Tauber direkt hier:
www.rothenburg-tourismus.de/planen-buchen/gastgeber/online-buchen/

Alle Informationen zu den Campingplätzen finden Sie hier:
www.rothenburg-tourismus.de/planen-buchen/gastgeber/camping-wohnmobil/

Die Fotografien stammen von James Derheim

Hoteliers in Rothenburg ob der Tauber

Wir haben heute eine Rose für Sie -
Marion Beugler und das Boutiquehotel Goldene Rose

Diese Rose hat ein stolzes Alter – 1778 wurde das Gebäude errichtet, viele Rothenburger kennen die Goldene Rose im Spitalviertel noch als Gastwirtschaft und einfach gehaltenes Gästehaus. Für Marion Beugler nicht der Weg in die Zukunft, sie will das Besondere aus der Lage und dem Gebäude herauskitzeln als sie die Goldene Rose 2008 übernimmt, grundsaniert und am 15. April 2009 als „Boutiquehotel Goldene Rose“ wiedereröffnet.

„Die Goldene Rose ist genau richtig für die Individualreisenden oder kleine Gruppen, die länger als eine Nacht bleiben möchten“, gibt Marion Beugler die Richtung vor. Mit einem Altstadtgarten und ausreichend Sitzgelegenheiten im Freien hat sie einen Rückzugsort geschaffen, wenn die Besucher nach dem Stadtbesuch einmal die Füße hochlegen wollen. Ideal ist die Goldene Rose somit auch für Familien mit kleineren Kindern, zum Toben ist auf dem Gelände nämlich reichlich Platz. „Rothenburg ist als Ausgangspunkt für Familienurlauber eigentlich ideal: die Altstadt gibt schon viel her, dazu kommen noch der Kletterwald, das Taubertal und Ziele wie das Legoland, Playmobilland und der Wildpark Bad Mergentheim.“

Auch eine zweite wichtige Gästegruppe schätzt die Ruhe in des Boutiquehotels Goldene Rose besonders: Geschäftsleute, die laut Marion Beugler circa 20 Prozent des Übernachtungsaufkommens ausmachen. „Hier sind wir weit weg vom Mainstream in Rothenburg ob der Tauber. In diesem Bereich zahlt sich die lange Kontaktpflege mit Firmen im Umland aus.“ Kontaktlos funktioniert dagegen das Einchecken im Boutiquehotel Goldene Rose, wenn es mal später wird. Ein Late-Check-In Automat- Hotellomat – stellt dies seit vergangenem Jahr sicher. Firmen und Familien mieten manchmal gleich das ganze Boutiquehotel – also sechs Doppelzimmer, drei Juniorsuiten, eine Suite und ein Familienappartement – für Feiern oder ein paar Tage im Hotel Office im herrlichen Ambiente der Altstadt. „Der Trend bei uns geht – unabhängig vom Corona-Jahr 2020 – zum längeren Verbleib und zu deutschen Gästen oder Gästen aus den europäischen Nahmärkten. Angefangen haben wir mit einem Verhältnis Deutschland: Ausland von 50:50. Mittlerweile beträgt der Anteil an deutschen Gästen zwischen 70 Prozent und 80 Prozent.“ Der Grund für diese Entwicklung? Laut Marion Beugler der Fokus auf die Leistung vor Ort: „Wir haben uns von Beginn an auf die Soft Skills konzentriert, uns unabhängig gemacht von Marketingansätzen, die sich auf gewisse Zielgruppen ausrichten: wir legen generell Wert auf Nachhaltigkeit – das bringt Stammgäste und eine hohe Rate an direkten Weiterempfehlungen.“ So seien zum Beispiel beim Frühstück die kleinen Details entscheidend: „Die Marmeladen und Kuchen mache ich zum großen Teil selbst, da kommt nichts abgepackt auf den Tisch.“ Für gewisse Zielgruppen wie Radfahrer und Motorradfahrer sei zudem einfach die richtige Infrastruktur vorhanden, ebenso für Halter von Hunden. „Das spricht sich natürlich herum, da bekommen wir immer gutes Feedback.“

Positive Rückmeldungen wünscht sich Marion Beugler auch für die gesamte Stadt. Deshalb engagierte sie sich jahrelang für ein besseres Miteinander unter den Anbietern und für Aktivitäten, ehrenamtlich als Vorsitzende des örtlichen Hotel- und Gaststättenverbandes. Im vergangenen Jahr trat sie zurück, verspricht aber: „Mein Ziel verfolge ich auch ohne den Titel weiter: ein Miteinander für die Gäste und Rothenburger, eine Verbesserung der Infrastruktur vor Ort.“ Marion Beugler stammt aus Rothenburg ob der Tauber, dem Großvater gehörte das Brauhaus Rothenburg – mit den Braustätten in der Wenggasse und auf dem Gelände vor dem Klingentor. Dieses Bier wurde damals übrigens auch in der Goldenen Rose ausgeschenkt, damals noch eine Gaststätte. Nach einer Lehre zur Hotelkauffrau und dem Studium der BWL mit dem Schwerpunkt Marketing in München fing Marion Beugler in der Landeshauptstadt als Verkaufs- und Marketingleiterin bei den Mercure-Hotels und machte später im Marketing als Salesmanagerin Europe in weiteren Branchen Karriere. Die Rückkehr nach Rothenburg ob der Tauber und den Aufbau des Boutiquehotels Goldene Rose ging sie gemeinsam mit Tochter Alina an: „Entwurf, Konzeption der Zimmer und der Rezeption – das haben wir alles selbst gemacht“, betont  Marion Beugler den DIY-Ansatz. Und auch so mancher Gast staunt, wenn die Hausherrin selbst bei Renovierungsmaßnahmen oder Reparaturarbeiten den Bohrer ansetzt. Zuletzt wurde der Frühstücksraum in Eigenregie umgestaltet. Dort ist ohnehin immer Bewegung an den Wänden – lokalen Künstlern stellt Marion Beugler die Räumlichkeiten für Ausstellungen zur Verfügung. So bleibt das Boutiquehotel Goldene Rose in Rothenburg ob der Tauber auch weiter besonders.

Hier geht es direkt zum Boutiquehotel Goldene Rose

Kopfkino Rothenburg ob der Tauber -
Familie Berger und das Romantik Hotel Markusturm

Die am häufigsten fotografierten Motive in Rothenburg ob der Tauber? Ohne große Umschweife landet man hier am weltberühmten Plönlein und am Ensemble am Markusturm sowie Röderbogen – der Blick von der Rödergasse bietet ein eindrucksvolles Zeugnis der ersten Stadtbefestigung. Zur besonderen Atmosphäre trägt das Romantik Hotel Markusturm der Familie Berger einen gewaltigen Teil bei.

Eine Stadt wie Rothenburg ob der Tauber lebt von der Geschichte und von den Geschichten, die in ihr erlebt werden. Was sich beim Spazierengehen durch die mittelalterlich anmutenden Gassen schon an Kopfkino auftut, wird beim Verweilen in einem der historischen Gebäude der Altstadt meist noch weitergesponnen. Wie war es hier wohl früher? Wer lebte hier vor circa 500 Jahren? Was waren die Hoffnungen und Gedanken der Menschen, die in den 1920ern an den Stammtischen der Gasthäuser saßen? Befruchtet werden solche Imaginationen, wenn man sich als Gast mit jemandem unterhält, der die Geschichte eines Hauses lebt und lebhaft wie präzise erinnert. Und so jemand ist Stephan Berger vom Romantik Hotel Markusturm in Rothenburg ob der Tauber. All das selbst erlebt haben, was er über die bewegte Geschichte des Hauses erzählt, kann er qua seines Alters nicht. Aber er hat offensichtlich gut zugehört, wenn seine Großeltern und Eltern die Anekdoten aus dem Hotel vor dem Markusturm erzählten. Mit seiner Frau Lilo hat er die letzten Jahrzehnte des Hauses natürlich selbst mitgeprägt und es zu dem gemacht, was es heute ist: ein Romantik Hotel, in dem Paare und Familien exklusiv und mit hohem Anspruch übernachten und sicherlich auch im Kopfe zeitreisen.

„Wir haben eine sehr innige Beziehung zu dem Gebäude, zu dem Haus und zu Rothenburg“ – die Worte von Stephan Berger sind eine Untertreibung. Mit seiner Frau Lilo ist er die Seele des Hauses, steht in der Küche („gutbürgerlich-fränkisch“), braut auch schon einmal das eigene Bier im Keller, empfängt die Gäste wie auch das hervorragende Team und plant die nächsten Jahre. „Bei uns geht es zu wie im Handwerksbetrieb: Ich mach‘ die Baustelle, meine Frau das Büro“, bringt Stephan Berger die grobe Aufgabenteilung auf den Punkt. „Der Markusturm hat sich schon immer als besseres Haus verstanden – schon zu Beginn um 1900, als meine Urgroßmutter das Anwesen als Aussteuer in die Ehe einbrachte. Und das führen wir so weiter, mit stetigen Erweiterungen, Renovierungen und bald einer fünften Generation der Familie Berger: unsere Tochter Lissy steigt schon in das Unternehmen ein.“ Im Romantik Hotel Markusturm – seit 1974 ergänzt dieses Label den Traditionsnamen – ist alles mit Historie aufgeladen: Bergers Anekdoten über die Geschichte des Hauses, die Gäste, die Besitzerfamilien und deren Verwandtschaft führen auf faszinierende Art und Weise durch die deutsche Geschichte der letzten 120 Jahre. Die Auswanderung der Großeltern nach San Francisco in den 1920er Jahren, ihre Rückkehr 1932, die Nutzung des Gebäudes als Lazarett im Krieg, der Neustart als Hotel (das Gebäude wurde nicht zerstört) in den Wirtschaftswunderjahren bis in die heutige, globalisierte Zeit mit Gästen aus aller Welt – all das wird an Details und persönlichen Geschichten anschaulich erläutert. So ist eine Unterhaltung mit Stephan Berger spannend wie die Beststeller der Jahrhundert-Trilogie von Carmen Korn.

Wie sich das Leben mit einem Hotel für den Gast anhört? O-Ton Stephan Berger: „Mit drei Jahren saß ich im Gastraum und meine Großmutter hat mir für das Mittagessen ein Schnitzel klein geschnitten. Ich weiß noch heute, wie ich mir als kleiner Bub dachte: Was sollen die Gäste, wenn ich mal groß bin, darüber denken?“ Die Gastfreundschaft und die Hinwendung zum Gast hat die ganze Familie mit der Muttermilch aufgesogen. Viele Gäste sind aber erstmal überwältigt von der historisch aufgeladenen Wucht des Gebäudes, die eine andere ist als die pompöse Überdimensionierung der Grand Hotels in den Metropolen. Das Romantik Hotel Markusturm atmet in jedem Winkel Geschichte, die Grundmauern stammen aus dem 13. Jahrhundert. Der Bierkeller führt in das einstige Verlies unter dem Markusturm, dem ehemaligen Stadtgefängnis. Einst – so lässt es sich nachvollziehen – bestand die Front des Hotels aus zwei kleineren Häusern, die um 1488 unter einem Dach vereinigt wurden. Die Balken des Dachstuhls stammen noch aus jener Zeit. Innerhalb dieser historischen Struktur schafft es die Familie Berger, den Zimmern durch stetige Renovierung einen modernen Anstrich zu verpassen. Lilo Berger führt in die neuesten Suiten mit edlen Bädern und viel Liebe zum Detail – so grüßt die Rothenburger Stadtsilhouette von den Duschtüren. Die historischen Balken werden sichtbar in das Konzept der Räume integriert – und da sind wir wieder: im Kopfkino Rothenburg ob der Tauber.

Hier geht es direkt zum Romantik Hotel Markusturm

In diesem Hotel steckt Musik - Jürgen Klatte im BurgGartenpalais

Inhaber Jürgen Klatte leitet das Hotel BurgGartenpalais in der Herrngasse von Rothenburg ob der Tauber mit seiner Frau Gabriele seit zehn Jahren. Seit einem Jahr werden die Beiden unterstützt on Tochter Thea. In der Tauberstadt ist der studierte Musiker aus Erlangen der Liebe wegen gelandet – und transportiert seine Liebe zu Rothenburg an die Gäste auch musikalisch weiter.        

Rothenburg ist eine Stadt fürs Auge – klar. Die Altstadt, das Ambiente, der Blick vom Taubertal auf die Altstadt – die Schönheit Rothenburgs erschließt sich den Besuchern über das Visuelle. Jürgen Klatte – Inhaber des Hotels Burggartenpalais in der Herrngasse – genießt die Stadt mit allen Sinnen: „Sehen, riechen, lauschen – wenn ich die wenigen Meter aus dem Hotel in den Burggarten zurückgelegt habe, lasse ich gern die Eindrücke aus dem Taubertal auf mich wirken.“ Rothenburg ob der Tauber ist eine Stadt für Romantiker und für Künstler, für Menschen, die das Schöne zu schätzen wissen. Ein solcher Mensch ist Jürgen Klatte schon allein danke seines ursprünglichen Berufs als Kirchenmusiker: „Rothenburg ist für mich wie ein Gemälde, das an jedem Tag, mit jedem neuen Sonneneinfall anders aussieht.“

Der studierte Musiker Klatte stammt aus Erlangen, dirigierte einst auch Chöre und Orchester und trat als Solist auf. Kostproben seiner Fähigkeiten bekommen die Gäste im Hotel BurgGartenpalais immer wieder zu hören, wenn sie im gutbürgerlichen Restaurant „Meistertrunk“ im Hause speisen. Ein Blüthner-Flügel steht in der Lobby des Hotels in Sichtweite der Rezeption, die klassischen Stücke erfreuen am Abend häufig die Besucher in der Gaststube. „Besonders stimmungsvoll ist das an Heiligabend. Zunächst gibt es ein spezielles Weihnachtsmenü: danach spiele ich traditionelle Weihnachtslieder wie die Reger-Fassung von „Stille Nacht“. Und alle Gäste singen in ihrer Landessprache mit – Deutsche, Amerikaner, Spanier.“

Die Gäste aus aller Welt genießen das Ambiente des historischen Patrizieranwesens in der Herrngasse aus dem 12.und 13. Jahrhundert. „Einst war dies der Stammsitz der Familie Bezold“, erklärt Jürgen Klatte und verweist auf den früheren Rothenburger Bürgermeister nach dem auch eine Straße nördlich der Altstadt benannt ist. Mit Vier Sternen ist das Hotel BurgGartenpalais klassifiziert, das Jürgen Klatte vor zehn Jahren übernommen hat. „Nach Rothenburg ob der Tauber hat es mich wegen der Liebe verschlagen“, seine Frau Gabriele Berger-Klatte leitet das hübsche Burg-Hotel, welches direkt gegenüber vom Hotel BurgGartenpalais am Klostergarten von Rothenburg liegt. Einen schönen kleinen Garten besitzt auch das Hotel BurgGartenpalais, in dem es sich keine fünf Minuten entfernt vom Marktplatz prima entspannen lässt.  „Das Hotel BurgGartenpalais liegt mitten in der Altstadt und hat doch den Vorteil, dass für jeden Übernachtungsgast ein Parkplatz bereitsteht.“

Auf diesen können auch die Oldtimer parken, die immer wieder im Hotel BurgGartenpalais Station machen. Denn Jürgen Klatte geht noch einem weiteren Hobby nach, das gleich mehrere Sinne anspricht: Die Oldtimer des Schnauferl-Clubs Nordbayern hört man bei der Ankunft schon von Weitem und staunt dann umso mehr, wenn die Boliden um die Ecke biegen. Jürgen Klatte sammelt selbst Oldtimer und ist Präsident des Clubs – da bleiben Besucher der Mitglieder in der Tauberstadt nicht aus. Und sicher gibt Jürgen Klatte dann auch in geselliger Runde abends etwas auf dem Klavier zum Besten.

Weitere Portraits folgen bald

[Anzeigen]