Kulturtipps

Vom Schauspiel unter freiem Himmel bis zum Konzert im Neuen Jahr

Kulturgenuss, Begegnung und sich Wohlfühlen

Mit dem Toppler Theater, der Reichsstadthalle, dem Burgtortheater, der Halle von Kunst Kultur Korn, der Stöberleinsbühne, der Mehrzweckhalle, dem Kino Forum sowie den Kirchen, Museen und dem Café Lebenslust hat Rothenburg ob der Tauber ein reichhaltiges Angebot an einzigartigen Veranstaltungsplätzen. Hier finden Sie die kulturellen Höhepunkte.

Die Rothenburger Diskurse verstehen sich als Auswahl besonders interessanter, aktualitätsbezogener und relevanter Vorträge verschiedener lokaler, sowie ausgewählter externer Veranstalter. Sie möchten das breite Spektrum des Angebots an wissenschaftlicher und kultureller Weiterbildung in Rothenburg hervorheben, dokumentieren und nachhaltig unterstützen.

Die 6. Reihe der Rothenburger Diskurse im Halbjahr 2019/2020 umfasst ein breites Themenfeld mit insgesamt 10 Veranstaltungen im Zeitraum von Samstag, 14.09.2019 bis Freitag, 17.04.2020.

 

Veranstaltungsübersicht:

Sa., 14.09.2019: Dr. Ruud van Helden: »Martin Monnickendam (1874 ̶ 1943) ̶ Eine Einführung«, Veranstalter: RothenburgMuseum, 20 Uhr im Städtischen Musiksaal

Sa., 12.10.2019: Dr. Elke Morlok: »Jüdische Mystik für Anfänger ̶ Einführung in die jüdische Mystik (Kabbala)«, Veranstalter: Bildung evangelisch zwischen Tauber und Aisch und in Verbindung mit der Jüdischen Kulturwoche »Le Chajim 2019«, 19:30 Uhr im Städtischen Musiksaal

Do., 17.10.2019: Michael Rummel: »Luther, לא טהור – lo tahor – der Unreine. Jüdische Reaktionen auf die Reformation«, Veranstalter: Bildung evangelisch zwischen Tauber und Aisch und in Verbindung mit der Jüdischen Kulturwoche »Le Chajim 2019«, 19:30 Uhr im Städtischen Musiksaal

Sa., 09.11.2019: Dunja Hayali: »Haymatland ̶ Wie wollen wir zusammenleben?«, Veranstalter: Auf Initiative von Susanne Wagner in Kooperation mit der Agentur Contra Word, 20 Uhr in der Reichsstadthalle

Fr., 22.11.2019: Dr. Christopher Osiander: »Der deutsche Arbeitsmarkt ̶ Entwicklungen und Herausforderungen«, Veranstalter: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg, 20 Uhr im Städtischen Musiksaal

Fr., 17.01.2020: Robert Gehringer: »Einstieg ins Online-Banking ̶ Funktionen und Möglichkeiten«, Veranstalter: VR-Bank Mittelfranken West eG, 20 Uhr im Städtischen Musiksaal

Fr., 07.02.2020: Dr. Markus Naser: »Altes und Neues zur Rothenburger Judengasse ̶ Ein Ausflug in Geschichte und Zukunft der beiden Häuser Judengasse 10 und 12«, Veranstalter: Verein Alt-Rothenburg in Kooperation mit dem Referat für Tourismus, Kunst und Kultur, 20 Uhr im Städtischen Musiksaal

Fr., 21.02.2020: Elke Wedel: »Die St.-Jakobs-Kirche für die Analphabeten des Mittelalters« und »Lieblingsorte« präsentiert vom Team des Vereins der Rothenburger Gästeführer, Veranstalter: Verein der Rothenburger Gästeführer (VRG) in Verbindung mit dem Weltgästeführertag 2020 zum Thema »Lieblingsorte« und in Kooperation mit dem Referat für Tourismus, Kunst und Kultur, 20 Uhr im Städtischen Musiksaal

Fr., 13.03.2020: Robert Freiherr von Süsskind: »Weltreise im Blütenmeer ̶ Rhododendron und pittoresker Landschaftsgarten«, Veranstalter: Referat für Tourismus, Kunst und Kultur mit dem Schlosspark Dennenlohe, 20 Uhr im Städtischen Musiksaal

Fr., 17.04.2020: Edith von Weitzel: »Rothenburg o. d. T. in London ̶ Einflüsse auf die Gartenstadtbewegung«, Veranstalter: Referat für Tourismus, Kunst und Kultur, 20 Uhr im Städtischen Musiksaal

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programmflyer.

Der Rothenburger Kunstkreis e.V. hat es sich wieder zur Aufgabe gemacht, mit viel Engagement und Herzblut ein weiteres leerstehendes Ladenlokal in der Rothenburger Altstadt neu zu beleben.
Dieses Mal erstrahlt seit Ende November 2019 die bisher verwaiste Lokalität in der Galgengasse 54 in neuem, künstlerischen Glanz. Die Dauerausstellung des Rothenburger Kunstkreises e.V. präsentiert einen bunten Abriss des vielseitigen Schaffens seiner aktiven Mitglieder. So finden sich neben bekannten Rothenburger Ansichten aus neuem Blickwinkel und anderen Landschaftsbildern ebenso zahlreiche interessante Stillleben, Porträts und vieles mehr. Auch Freunde der Skulptur und bildenden Kunst kommen hier auf ihre Kosten. Vorbeischauen, entdecken, staunen.

Geöffnet ist die Dauerausstellung in der Galgengasse 54 immer:

Freitags: 14 bis 16 Uhr
Samstags und sonntags: 11 bis 16 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Die Mitglieder des Rothenburger Kunstkreises e.V. freuen sich auf Ihren Besuch!

Anhand von Stichen, Gemälden und Fotografien sowie zahlreichen weiteren visuellen, aber auch hörbaren Zeugnissen veranschaulicht die Ausstellung den durchgreifenden Wahrnehmungswandel von Rothenburg ob der Tauber vom 18. bis in das 21. Jahrhundert. Dieser Wandel in der Wahrnehmung schlägt sich nieder in veränderten Blickrichtungen, Motiven und Bildausschnitten. Deutlich wird, wie ausgehend von der Malerei um 1900 ein Kanon an Bildmotiven nach und nach in Reproduktionen und später über die massenhafte Verbreitung von Ansichtskarten tendenziell verkitscht wird. All diese visuellen Zeugnisse haben das touristische Image mitgeprägt – ein Image, mit dem sich die Rothenburger heute zunehmend kritisch auseinandersetzen.

Ausstellungsdauer
7. März 2020 bis 31. Dezember 2021

Öffnungszeiten
April bis Oktober 9:30 – 17:30 Uhr und
November bis März 13 – 16 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 8 €;
Gruppen ab 10 Personen (p. P.) 5 €

Kontakt
RothenburgMuseum
Klosterhof 5 | 91541 Rothenburg o. d. T.
Tel. +49 9861 939043 | Fax +49 9861 935206
museum@rothenburg.de
www.rothenburgmuseum.de

TRÄUMEN & MACHEN Festival 2020
Samstag, 28. März 2020, 9 bis 24 Uhr
Gasthof „Zum Ochsen“
Galgengasse 26, 91541 Rothenburg ob der Tauber

Es wird ein Tag voller Musik, Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden und jeder Menge Aktivitäten und Träume, sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene!
Menschen unterschiedlichster Disziplinen, Herkunft und Erfahrungen treffen aufeinander, lernen voneinander und miteinander. Es ist ein Mit-Mach-Festival und dient dem gesellschaftlichen Diskurs. Von Jung bis Alt, von Nah und Fern, jeder ist eingeladen dabei zu sein.

TRÄUMEN & MACHEN Festival 2020
Ein offenes Erlebnis und Mit-Mach-Festival.
Hier vernetzt sich Kunst & Kultur,
Wirtschaft & Unternehmertum,
der Einzelne & die Gesellschaft.
Hier lernt man voneinander und miteinander.
Hier trifft Innovation auf Information und Inspiration.
Für alle und alle Sinne.
Lasst uns miteinander #TräumenUndMachen!

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LAG Region an der Romantischen Strasse e.V.
Rothenburg odT
Gärtnerei Wagner
Ströbel Bau
Landwehr Apotheke
REWE Rothenburg, Annika Enders
Bonnfinanz – Direktion Markus Schmeißer

 

Nähere Informationen und Festivalprogramm unter: http://traeumenundmachen.org

In diesem Jahr feiert das Mittelalterliche Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber sein 100-jähriges Bestehen. Die Sonderausstellung gibt einen vertieften Einblick in das Thema »Tiere in der Rechtsgeschichte«.

Das Leben in alter Zeit war hart und beschwerlich – Hunger und Not allgegenwärtig. Mit Übeltätern ging man nicht gerade zimperlich um, egal ob Mensch oder Tier. Das Kriminalmuseum entführt seine Gäste mit dieser Jubiläums-Sonderausstellung in eine fremde Zeit der Tierprozesse und Tierstrafen.
Lebensecht und detailverliebt inszenierte Tierpräparate (u.a. Wolf, Bär und Adler) sowie hochkarätige rechtsgeschichtliche Exponate erzählen von Tieren als Angeklagten in gerichtsförmigen weltlichen und geistlichen Gerichtsverfahren. Wertvollste Gesetzestexte und Stiche zeigen, dass Tiere auch im Panoptikum grausamer Todesstrafen vertreten waren, etwa beim Hängen mit Hunden, Vierteilen oder Säcken.
Das Spannungsverhältnis von Tier und Mensch begegnet uns auch jenseits des strafrechtlichen Kontexts. Moderne Multimediastationen lassen die Gefahr lebendig werden, die seinerzeit von Tieren ausging. Andererseits hatten Tiere für die Menschen in Alter Zeit enorme Bedeutung als Nutztiere, wie die ausgestellten Urkunden, Texte und Gegenstände zeigen, etwa ein fast 4.000 Jahre altes Siegel.
Ob Werwolf, Phoenix oder Drache – Tiere beflügeln seit Alters her unsere Phantasie. Deshalb kommen auch phantastische Tiergestalten wie Werwolf, Fabel-, Wappen- und Hexentiere in der Ausstellung nicht zu kurz.
In gewohnter Manier schlägt die Sonderschau in Europas bedeutendstem Rechtkundemuseum auch einen Bogen zu aktuellen Debatten um Tiere und Tierschutz, etwa zum wieder heimisch werdenden Wolf, zu Bienen und zur Tierhaltung.
Die Sonderausstellung wird beraten durch Prof. Dr. Andreas Deutsch (Heidelberger Akademie der Wissenschaften), Prof. em. Dr. Wolfgang Schild (Bielefeld) und Prof. Dr. Peter Dinzelbacher (Salzburg).

Ausstellungsdauer:

3. Mai 2020 bis 31.Dezember 2020

Öffnungszeiten der Sonderausstellung:

Ab 3. Mai täglich 13 bis 18 Uhr

Öffnungszeiten Museum:

April bis 4. November täglich 10 Uhr bis 18 Uhr
5. November bis März täglich 13 Uhr bis 16 Uhr

Sonderöffnungszeiten:

Adventswochenenden: 11 Uhr bis 16 Uhr
24. Dezember: 10 bis 13 Uhr
31. Dezember: 10 bis 13 Uhr

Bitte beachten Sie: Letzter Einlass 45 Minuten vor Schluss.

Kontakt:

Mittelalterliches Kriminalmuseum
Burggasse 3-5, 91541 Rothenburg o.d.T.
09861/5359
info@kriminalmuseum.eu
www.kriminalmuseum.eu

Bereits im Jahre 1906 diente Rothenburg als Vorbild zur Konzeption und zum Bau der Gartenstadt Hampstead nahe London. Von der Gesamtanlage bis zur Inneneinrichtung eines Hauses, sollte die Gartenstadt menschenwürdige Wohnbedingungen, als Reaktion auf die unwürdigen Lebensverhältnisse der Arbeiter in den Städten, in der Zeit der Industrialisierung entwickeln. Der englische Architekt Raymond Unwin wählte hierfür Rothenburg ob der Tauber als städtebauliches Vorbild. Raymond Unwin, Schüler von William Morris, übernahm in der Planung der Gartenstadt Hampstead Garden Suburb Architekturmotive wie Rothenburgs Türme, Dachformen, Arkaden, Treppenaufgänge und Fensterformen, aber auch die Anlage von Straßenzügen, Plätzen und städtischem Grün. Anhand von Plänen, Fotografien,Skizzen, Modellen und bisher unveröffentlichten Quellen wird diese Sonderausstellung erstmalig die Bedeutung Rothenburgs als architektonisches Vorbild sowohl für die Planung der Gartenstadt Hampstead Suburb als auch der Gartenstadt Hellerau bei Dresden aufzeigen. Die Rolle einer pittoresken Architektur und damit von Rothenburg ob der Tauber an der Schwelle zur Bauhaus-Moderne wird aus der Debatte namhafter Architekten wie Richard Riemerschmid, Camillo Sitte, Hermann Muthesius, Raymond Unwin, Ernst May, Barry Parker, Theodor Fischer und anderen rekonstruiert.

Ausstellungsdauer
10. Mai 2020 bis 31. Dezember 2021

Öffnungszeiten
Mai bis Oktober 9:30 – 17:30 Uhr
November bis März 13 – 16 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 8 €;
Gruppen ab 10 Personen (p. P.) 5 €

Kontakt
RothenburgMuseum
Klosterhof 5 | 91541 Rothenburg o. d. T.
Tel. +49 9861 939043| Fax +49 9861 935206
museum@rothenburg.de
www.rothenburgmuseum.de

»Rothenburg on the Tauber – Britische Sichtweisen«: Seit über einhundertfünfzig Jahren gilt Rothenburg ob der Tauber als Kleinod deutscher Vergangenheit. Eingangs des 19. Jahrhunderts war es zunächst die liebliche Landschaft der eng gewundenen Tauber, die Wanderer zum Gang durch das Taubertal einlud.Doch richtete sich der Blick bald auch auf die architektonischen Schätze einer ob der Tauber gelegenen Kleinstadt. Ein einsetzender Strom von Künstlern aus nah und fern verewigte die pittoresken Gassen, Häuser und Wehranlagen Rothenburgs in romantischen Motiven. Auch bedeutende englische und schottische Maler wie Elias Bancroft, James Douglas, Arthur Wasse u. a. wirkten hier. Ihre Gemälde und Zeichnungen vermittelten dem Empire ein »Rothenburg on the Tauber« als Prototyp einer mittelalterlichen deutschen Stadt. Im Jahr 2021 kehren viele dieser Werke wieder zurück an ihren Entstehungsort für eine große Sonderausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum. Im Fokus stehen rund 30 Aquarelle des schottischen Malers James Douglas (1858 – 1911) mit Rothenburger Motiven, die dessen Nachfahren der Sonderschau in Rothenburg zur Verfügung stellen. Abgerundet wird die Ausstellung mit Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen von Elias Bancroft, Walter Tyndale sowie Arthur Wasse und deren Sicht auf »Rothenburg on the Tauber«.

Ausstellungsdauer
1. Mai 2021 bis Oktober / Dezember 2021

Öffnungszeiten
April bis Oktober 10 – 18 Uhr und
November bis März 13 – 16 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 7,50 €;
Gruppen ab 20 Personen (p. P.) 6,50 €

Kontakt
Mittelalterliches Kriminalmuseum
Burggasse 3 – 5 | 91541 Rothenburg o. d. T.
Tel. +49 9861 53 59 | Fax +49 9861 8258
info@kriminalmuseum.eu
www.kriminalmuseum.eu

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