Kulturtipps

Vom Schauspiel unter freiem Himmel bis zum Konzert im Neuen Jahr

Kulturgenuss, Begegnung und sich Wohlfühlen

Mit dem Toppler Theater, der Reichsstadthalle, dem Burgtortheater, der Halle von Kunst Kultur Korn, der Stöberleinsbühne, der Mehrzweckhalle, dem Kino Forum sowie den Kirchen, Museen und dem Café Lebenslust hat Rothenburg ob der Tauber ein reichhaltiges Angebot an einzigartigen Veranstaltungsplätzen. Hier finden Sie die kulturellen Höhepunkte.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung wie angekündigt stattfindet, jedoch aufgrund der aktuellen Bestimmungen eine Maskenpflicht während der gesamten Aufführungsdauer besteht.

 

von Christine Brückner

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Starke Frauen, leidenschaftliche Texte, historische Persönlichkeiten – und „die andere Perspektive“

‚Frauen reden viel zu viel. Und was sie reden, ist nur Unsinn.‘ Dieser Aussage, die allen Feminist*innen die Nackenhaare aufstellen dürfte, stellte Christine Brückner bereits 1983 ihren Monolog-Zyklus entgegen. „Wenn du geredet hättest, Desdemona“ ist ein Appell, ein Aufschrei, ein Abbild stillen Leidens von Frauen aus Jahrtausenden der Weltgeschichte. Von Gudrun Ensslin über Katharina von Bora bis hin zu Maria, Mutter von Jesus, gibt sie Frauen eine Stimme, deren Schicksal die Welt kennt – doch nicht aus ihrer Perspektive! Männer haben über sie berichtet, Zeitungen und Historiker versuchten ihren Blickwinkel öffentlich einzunehmen. Doch Brückner gibt denen eine Stimme, die sie nie hatten, in Situationen, in denen Urteile der Welt über sie lägst gefällt waren.
Wer jetzt befürchtet, es wird ein männerverachtender Abend, hat weit gefehlt. Die Monologe entführen Sie in ungeahnte Weiten – voll Sehnsucht, Tragik, Liebe und Politik. Dass Frauen ihn bestimmen ist sicher kein Zufall, doch die Einladung an alle – auch die Männer – steht.

Eintrittspreis: 15 Euro normal/ 11 Euro ermäßigt

Hinweis:

Bitte beachten Sie, coronabedingt ist die Anzahl der Sitzplätze im Städtischen Musiksaal in diesem Jahr auf 30 Plätze begrenzt. Tickets erhalten Sie in dieser Spielzeit ausschließlich über den Kartenvorverkauf in der Rothenburger Touristeninformation am Marktplatz Tel.: 09861 404 800. Keine Abendkasse.

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung.

Städtischer Musiksaal
Kirchplatz 12
91541 Rothenburg ob der Tauber
E-Mail: info@rothenburg.de
Tel.: 09861/404800

Bitte beachten Sie, dass gemäß der aktuellen Bestimmungen der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der „Rothenburger Märchenzauber“ 2020 leider nicht stattfinden kann und wir alle Veranstaltungen aus unserem Programm absagen müssen. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, Unterstützern und Förderern für ihr unermüdliches Engagement und ihre kontinuierliche Unterstützung und hoffen einen Weg zu finden, einige der Veranstaltungen zeitnah nachholen zu können. Sollten Sie sich bereits für eine der Veranstaltungen angemeldet haben, werden Sie im Laufe der kommenden Tage persönlich von uns kontaktiert. Bei allgemeinen Rückfragen zum „Rothenburger Märchenzauber“ oder Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen, wenden Sie sich bitte an die Städtische Beauftragte für Kunst und Kultur, Franziska Krause, unter: franziska.krause@rothenburg.de

Wer sich gern von fantastischen Geschichten in den Bann ziehen lässt, der ist vom 6.11. bis 22.11. in Rothenburg ob der Tauber genau richtig. Der »Rothenburger Märchenzauber« bietet ein umfassendes und breit gestreutes Programm an fantastischen Angeboten – von Harry Potter im Mittelalterlichen Kriminalmuseum über Klassiker wie »Die Bremer Stadtmusikanten« bis hin zu selbst verfassten Märchen, von szenischen Lesungen über diverse Theateraufführungen bis hin zur märchenhaften Eselführung. Eine Übersicht aller Veranstaltungen finden Sie hier.

FÜR ALLE VERANSTALTUNGEN IST IN DIESEM JAHR EINE VORANMELDUNG NÖTIG.

Jeden Donnerstag erlebbar ist die Reise ins Reich von Harry Potter im Mittelalterlichen Kriminalmuseum von Rothenburg ob der Tauber. Immer um 17 Uhr nimmt Museumsdirektor Dr. Markus Hirte die Gäste unter dem Motto »Verwandlungszauber in Hogwarts« mit auf eine fantastische Tour durch die Sonderausstellung »Hund und Katz ̶ Wolf und Spatz: Tiere in der Rechtsgeschichte«. Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder 5 Euro. Anmeldung via info@kriminalmuseum.eu oder 09861/5359.

Einen ganzen »Wald voller Märchen« mit täglichen Lesungen bietet der Künstlerbund vom 16.11. bis zum 19.11. jeweils um 17:30 Uhr im Fleisch- und Tanzhaus. Märchenerzählerin Juliane Dehner stellt die Geschichten vor, für das Ambiente sorgt Künstler Patrick Riefer-Kraus – hier gibt es auch die Möglichkeit für ein märchenhaftes Foto. Die Voranmeldung läuft via juliane-dehner@web.de oder 0176 235 97997.

Das »Lied der Vögel« erklingt am 7.11. um 16 Uhr bei der Lesung in der Stadtbücherei. Die Voranmeldung für diese Veranstaltung erfolgt direkt über die Rothenburger Stadtbücherei unter: Tel. 09861/933870.

Für die regelmäßigen Märchenverführungen durch Rothenburg ob der Tauber erfolgt die Anmeldung über die städtische Beauftragte für Kunst und Kultur via franziska.krause@rothenburg.de. Den Auftakt macht die Theatergruppe um Nico Seifert, Claudia Brand und die Rothenburger Gästeführer mit der Darbietung der Schattentheaterversion der »Bremer Stadtmusikanten« im Rothenburger Toppler Theater. Um 17.30 Uhr geht es am 6.11. los, ein zweiter Termin ist der 13.11. Weiter geht es mit Claudia Brand, die unter dem Motto »Es war einmal« am 8.11. und 22.11. durch das märchenhafte Rothenburg führt. Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr am Georgsbrunnen am Marktplatz. Am 9.11. staunen wir über das Plönlein, das schon Walt Disney als märchenhaft erachtete: Um 17.30 Uhr liest Karin Steiff selbstgeschriebene Geschichten vor dem dortigen Bücherantiquariat »Büchertruhe«. »Was nicht in der Bibel steht: Legenden und Geschichten von heiligen Männern und Frauen« präsentiert Pfarrer Oliver Gußmann am 10.11. ab 17.30 Uhr den Besuchern in der Jakobskirche. Das selbst verfasste »Feuerauge« wird von der Autorin Brigitte Christine Trautmann-Keller selbst, zusammen mit Heike Maltz am 11.11. um 17.30 Uhr gelesen. Den »Hans im Glück« gibt am 14.11. um 17.30 Uhr das Projektseminar des Reichsstadtgymnasiums im Städtischen Musiksaal zum Besten. Ein weiterer märchenhafter Spaziergang findet am 21.11. um 17:30 Uhr statt – bei »Tischlein deck dich« mit Heike Maltz und Sandra David darf sogar ein leibhaftiger Esel nicht fehlen.

Die szenische Lesung »Parzival – Aus dem Leben des Roten Ritters« mit Christian Klischat am Sonntag, 8.11. stellt einen weiteren Höhepunkt dar. Im Städtischen Musiksaal geht es um 20 Uhr los. Tickets für die Veranstaltung kosten 15 Euro und sind in der Rothenburger Touristeninformation am Marktplatz erhältlich.

Bereits am Samstag, 07.11. liest Fabian Pleiser in der Johanniterscheune des Mittelalterlichen Kriminalmuseum »Nürnberg! – Von Eisernen Jungfrauen, anderen Folterinstrumenten und Bram Stoker«. Einlass ist ab 18 Uhr. Ein spannender Vortrag erwartet die Besucher am 20.11. um 19 Uhr ebenfalls in der Johanniterscheune: »Zwischen Mensch und Tier – Animalische Tierverwandlungen und Mischwesen in visuellen Medien«. Ins traumhafte Wildbad geht es am 15.11., wenn die Laientheatergruppe »Die Zamgwürfelten« unter Leitung von Heike Pfänder um 13 Uhr und 14.30 Uhr zwei Vorstellungen des »Wer-Wie-Was-Wolfes« gibt. Die »Märchenstube« von Brigitte Trautmann-Keller und Heike Maltz öffnet am 7.11. und 14.11. um 11 Uhr in der Franziskanerkirche ihre Pforten. Die Anmeldung für all diese Veranstaltungen erfolgt ebenfalls über die städtische Beauftragte für Kunst und Kultur via franziska.krause@rothenburg.de.

Uralt ist die Geschichte vom tumben Toren Parzival, den die eigene Mutter fernab aller Menschen splitternackt und tief im Wald versteckt, der als Schlagetod zum Roten Ritter wird, und den das Schicksal doch ausgewählt hat, den Gralskönig von seinen schrecklichen Leiden zu erlösen.

Die Wurzeln dieser Geschichte sind heidnisch, und so kommen sie denn auch wesentlich ohne den christlichen Überbau späterer Zeiten aus, ja sogar ohne all die anderen Ritter aus König Artus Tafelrunde, denen Parzival für gewöhnlich begegnet.

Von all dem entkleidet bleibt der Kern: Die Geschichte von Einem, den Einfalt und falsche Ratschläge in die Unverschämtheit treiben. Von Einem, der auszieht, das Fürchten zu lernen, und der, vom Schicksal an fremden Orten ausgespuckt, endlich zu sich selbst, zum Mitleid und zu einer, zu seiner, Frau findet.

»Mittendurch« – denn das bedeutet das Wort »Parzival« – hat er dafür zu gehen durch Wälder und Wüsten, Burgen und Schlachten, durch Flüche, Todsünden und Verzweiflung.

Am Ende seines Lebens erinnert er sich, erzählt und weiß angesichts der unerhörten Geisterbahnfahrt seiner Jugend nur das eine ganz gewiss:

Aus der Welt läuft man nie mit den Füßen heraus.

Auf der Bühne dramatisch zum Leben erweckt wird der Charakter des »Parzival« von Christian Klischat, dem „Wunder von einem Ein-Mann-Theater“ (Fränkischer Anzeiger), welcher bereits mit seinen Theatersolos »Schischyphusch«, »Schinderhannes«, »Frankenstein«, und »Judas« das Rothenburger Publikum begeistern konnte. Im letzten Jahr war Christian Klischat bereits mit Theodor Fontanes »Grete Minde« beim »Rothenburger Märchenzauber« zu Gast.

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung.

Spiel: Christian Klischat, Text und Regie: Götz Brandt

Ort: Städtischer Musiksaal, Kirchplatz 12

Ab 12 Jahren.

Karten: 15 Euro normal/ 10 Euro ermäßigt.
Tickets erhalten Sie ausschließlich im Vorverkauf in der Rothenburger Touristen-Information am Marktplatz. Keine Abendkasse.

Städtischer Musiksaal
Kirchplatz 12
91541 Rothenburg ob der Tauber
E-Mail: info@rothenburg.de
Tel.: 09861/404800

für einen Schauspieler
von Frank Pinkus

Aufführungsrechte: Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenautoren und Bühnenkomponisten GmbH, Norderstedt

Ein Mann, eine Sauna und tausend Fragen

Sauna. Das bedeutet Hitze. Viel Hitze. Oder doch nur viel heiße Luft? Kein Wunder also, dass selbst ein Mann wie Karl-Heinz König absolut in Wallung gerät, wenn er in der Sauna sitzt und der Puls von der Hitze vorangetrieben wird. Noch dazu, wo Kalle diesmal ganz allein schwitzt. Dabei ist Kalle überhaupt nicht der Typ zum Allein-Sein. Er ist im besten Alter, verheiratet, Vater zweier Kinder – und um sein Leben abzurunden, hat Kalle seit einiger Zeit auch noch eine Geliebte. Es fehlt ihm eigentlich an nichts. Doch die Ruhe und Einsamkeit der Sauna bringen seine Gedanken in Wallung. Was wollen die Frauen eigentlich? Und was will er selbst noch vom Leben? Gibt es weitere Abenteuer zu erleben? Gerne natürlich mit dem anderen Geschlecht. Oder ist das Zusammenleben als Mann und Frau längst überholt? Das alte Familienbild bekommt Risse und Kalle nutzt den Raum, um sich einmal richtig Luft zu verschaffen…
Frank Pinkus konfrontiert Kalle in seinem Monolog mit den großen Fragen – von Liebe bis Wocheneinkauf.

Eintrittspreis: 15 Euro normal/ 11 Euro ermäßigt

Hinweis:

Bitte beachten Sie, coronabedingt ist die Anzahl der Sitzplätze im Städtischen Musiksaal in diesem Jahr auf 30 Plätze begrenzt. Tickets erhalten Sie in dieser Spielzeit ausschließlich über den Kartenvorverkauf in der Rothenburger Touristeninformation am Marktplatz Tel.: 09861 404 800. Keine Abendkasse.

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung.

Städtischer Musiksaal
Kirchplatz 12
91541 Rothenburg ob der Tauber
E-Mail: info@rothenburg.de
Tel.: 09861/404800

von Stephan C. Lack

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag, Bühnen- und Musikverlag Wien

Pandemie, Demokratie und Verschwörungstheorien

Sascha und Nik trennt nur eine Plexiglasscheibe. Doch eigentlich trennen sie Welten, dabei wohnen sie nicht sehr weit auseinander.
Sascha ist Mutter und verzweifelt über Home-Office, Home-Schooling und alles andere, was die Familie seit Wochen zu Hause zusammenpfercht und Jahrzehnte in der Emanzipation der Geschlechter zurückwirft. Nik hingegen glaubt nicht an Corona. Oder zumindest nicht an den Weg, den die Bundesregierung einschlägt.
Seine „Corona Papers“ sollen allen die Augen öffnen. Doch was passiert, wenn diese Welten in der Wirklichkeit wieder aufeinandertreffen.
Erleben Sie, ein Stück mit Abstand und so viel Nähe zu unserem Leben wie nie zuvor!

Eintrittspreis: 15 Euro normal/ 11 Euro ermäßigt

Hinweis:

Bitte beachten Sie, coronabedingt ist die Anzahl der Sitzplätze im Städtischen Musiksaal in diesem Jahr auf 30 Plätze begrenzt. Tickets erhalten Sie in dieser Spielzeit ausschließlich über den Kartenvorverkauf in der Rothenburger Touristeninformation am Marktplatz Tel.: 09861 404 800. Keine Abendkasse.

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung.

Städtischer Musiksaal
Kirchplatz 12
91541 Rothenburg ob der Tauber
E-Mail: info@rothenburg.de
Tel.: 09861/404800

Komödie von Kerry Renard
Deutsch von Angela Burmeister

Aufführungsrechte: Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH, Norderstedt

Drei Menschen, drei Balkone, ein Papagei – und sehr viel Schicksal!

New York. Tiffany’s! Klingt nach Diamanten und viel Geld? Von wegen!

Amy arbeitet bei Tiffany und mag keinen Schmuck. Nach der Arbeit will sie auf ihrem neuen Balkon deswegen vor allem Ruhe!
Welch ein Glück, dass ihr Nachbar Blumen liebt und sehr nett ist. Schade nur, dass er am Tourette-Syndrom leidet – mit Pflanzennamen noch dazu…
Aber besser als der Nachbar von unten. Der hämmert stetig auf die Schreibmaschine ein – und das ist…
Welch eine Farce! Ihr Ex-Mann!

Nie wollte Amy ihn wiedersehen! Aber die neue Wohnung, den Balkon aufgeben – für einen Mann? Sicher nicht!
Es fliegen Funken und Fetzen! Ob am Ende doch noch jemand auszieht? Und vor allem, wohin?

Eintrittspreis: 15 Euro normal/ 11 Euro ermäßigt

Hinweis:

Bitte beachten Sie, coronabedingt ist die Anzahl der Sitzplätze im Städtischen Musiksaal in diesem Jahr auf 30 Plätze begrenzt. Tickets erhalten Sie in dieser Spielzeit ausschließlich über den Kartenvorverkauf in der Rothenburger Touristeninformation am Marktplatz Tel.: 09861 404 800. Keine Abendkasse.

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung.

Städtischer Musiksaal
Kirchplatz 12
91541 Rothenburg ob der Tauber
E-Mail: info@rothenburg.de
Tel.: 09861/404800

Nicht ganz so spektakulär wie der Titel möglicherweise suggeriert – und auch nicht auf dem Luftweg, wie sich das eigentlich für ein Fluggerät geziemt – kommt der Hubschrauber BO 105 in die unwirtlichsten Gegenden, die unser Globus aufzubieten vermag. Zwei Hubschrauber des Typs BO 105 der Firma HELI SERVICE INTERNATIONAL GmbH mit Sitz in Bremerhaven, sind während den Polarexpeditionen des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) als Bordhubschrauber auf dem Forschungs- und Versorgungseisbrecher POLARSTERN stationiert. Die Polarstern nimmt damit als schwimmende Forschungsplattform für die Wissenschaft gewissermaßen auch die Rolle eines Hubschrauberträgers im Kleinformat ein. Im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Bremerhaven ist HeliService International GmbH als exklusiver Flugdienstleister an Bord des deutschen Forschungseisbrechers Polarstern für den gesamten Bordflugbetrieb in den arktischen und den antarktischen Regionen verantwortlich.
Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung erstellt signifikante Beiträge zur internationalen Erdsystem- und Klimaforschung in den Polarregionen und Küstengewässern. Gesucht werden Lösungen für große und drängende wissenschaftliche Herausforderungen mit weltweiten Auswirkungen (z.B. die rasche Klimaerwärmung) , die somit eine besondere gesellschaftliche Relevanz besitzen.

Der Vortrag führt in verschiedene polare Regionen: Polumrundung über Nordwest- und Nordostpassage, Nordpol, Grönland, Antarktis und antarktische Halbinsel.

Eintritt frei.

Zur Person:

Als ehemaliger Militärhubschrauberführer nahm Klaus Hammrich von 2008 bis 2013 an -8- Expeditionen (je ca. 12 Wochen Dauer) als Hubschrauberpilot auf dem deutschen Forschungs- und Versorgungseisbrecher POLARSTERN in die Arktis und Antarktis teil.

 

Hinweis:

Bitte beachten Sie, coronabedingt ist die Anzahl der Sitzplätze im Städtischen Musiksaal in diesem Jahr auf 30 Plätze begrenzt. Aus diesem Grund bitten wir um Voranmeldung zur Veranstaltung bei der städtischen Beauftragten für Kunst und Kultur, Franziska Krause, unter: franziska.krause@rothenburg.de

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nase-Bedeckung.

Städtischer Musiksaal
Kirchplatz 12
91541 Rothenburg ob der Tauber
E-Mail: franziska.krause@rothenburg.de

Der Rothenburger Kunstkreis e.V. hat es sich wieder zur Aufgabe gemacht, mit viel Engagement und Herzblut ein weiteres leerstehendes Ladenlokal in der Rothenburger Altstadt neu zu beleben.
Dieses Mal erstrahlt seit Ende November 2019 die bisher verwaiste Lokalität in der Galgengasse 54 in neuem, künstlerischen Glanz. Die Dauerausstellung des Rothenburger Kunstkreises e.V. präsentiert einen bunten Abriss des vielseitigen Schaffens seiner aktiven Mitglieder. So finden sich neben bekannten Rothenburger Ansichten aus neuem Blickwinkel und anderen Landschaftsbildern ebenso zahlreiche interessante Stillleben, Porträts und vieles mehr. Auch Freunde der Skulptur und bildenden Kunst kommen hier auf ihre Kosten. Vorbeischauen, entdecken, staunen.

Geöffnet ist die Dauerausstellung in der Galgengasse 54 immer:

Freitags: 14 bis 16 Uhr
Samstags und sonntags: 11 bis 16 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Die Mitglieder des Rothenburger Kunstkreises e.V. freuen sich auf Ihren Besuch!

Anhand von Stichen, Gemälden und Fotografien sowie zahlreichen weiteren visuellen, aber auch hörbaren Zeugnissen veranschaulicht die Ausstellung den durchgreifenden Wahrnehmungswandel von Rothenburg ob der Tauber vom 18. bis in das 21. Jahrhundert. Dieser Wandel in der Wahrnehmung schlägt sich nieder in veränderten Blickrichtungen, Motiven und Bildausschnitten. Deutlich wird, wie ausgehend von der Malerei um 1900 ein Kanon an Bildmotiven nach und nach in Reproduktionen und später über die massenhafte Verbreitung von Ansichtskarten tendenziell verkitscht wird. All diese visuellen Zeugnisse haben das touristische Image mitgeprägt – ein Image, mit dem sich die Rothenburger heute zunehmend kritisch auseinandersetzen.

Ausstellungsdauer
7. März 2020 bis 31. Dezember 2021

Öffnungszeiten
April bis Oktober 9:30 – 17:30 Uhr und
November bis März 13 – 16 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 8 €;
Gruppen ab 10 Personen (p. P.) 5 €

Kontakt
RothenburgMuseum
Klosterhof 5 | 91541 Rothenburg o. d. T.
Tel. +49 9861 939043 | Fax +49 9861 935206
museum@rothenburg.de
www.rothenburgmuseum.de

In diesem Jahr feiert das Mittelalterliche Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber sein 100-jähriges Bestehen. Die Sonderausstellung gibt einen vertieften Einblick in das Thema »Tiere in der Rechtsgeschichte«.

Das Leben in alter Zeit war hart und beschwerlich – Hunger und Not allgegenwärtig. Mit Übeltätern ging man nicht gerade zimperlich um, egal ob Mensch oder Tier. Das Kriminalmuseum entführt seine Gäste mit dieser Jubiläums-Sonderausstellung in eine fremde Zeit der Tierprozesse und Tierstrafen.
Lebensecht und detailverliebt inszenierte Tierpräparate (u.a. Wolf, Bär und Adler) sowie hochkarätige rechtsgeschichtliche Exponate erzählen von Tieren als Angeklagten in gerichtsförmigen weltlichen und geistlichen Gerichtsverfahren. Wertvollste Gesetzestexte und Stiche zeigen, dass Tiere auch im Panoptikum grausamer Todesstrafen vertreten waren, etwa beim Hängen mit Hunden, Vierteilen oder Säcken.
Das Spannungsverhältnis von Tier und Mensch begegnet uns auch jenseits des strafrechtlichen Kontexts. Moderne Multimediastationen lassen die Gefahr lebendig werden, die seinerzeit von Tieren ausging. Andererseits hatten Tiere für die Menschen in Alter Zeit enorme Bedeutung als Nutztiere, wie die ausgestellten Urkunden, Texte und Gegenstände zeigen, etwa ein fast 4.000 Jahre altes Siegel.
Ob Werwolf, Phoenix oder Drache – Tiere beflügeln seit Alters her unsere Phantasie. Deshalb kommen auch phantastische Tiergestalten wie Werwolf, Fabel-, Wappen- und Hexentiere in der Ausstellung nicht zu kurz.
In gewohnter Manier schlägt die Sonderschau in Europas bedeutendstem Rechtkundemuseum auch einen Bogen zu aktuellen Debatten um Tiere und Tierschutz, etwa zum wieder heimisch werdenden Wolf, zu Bienen und zur Tierhaltung.
Die Sonderausstellung wird beraten durch Prof. Dr. Andreas Deutsch (Heidelberger Akademie der Wissenschaften), Prof. em. Dr. Wolfgang Schild (Bielefeld) und Prof. Dr. Peter Dinzelbacher (Salzburg).

Ausstellungsdauer:

3. Mai 2020 bis 31.Dezember 2020

Öffnungszeiten der Sonderausstellung:

Ab 3. Mai täglich 13 bis 18 Uhr

Öffnungszeiten Museum:

April bis 4. November täglich 10 Uhr bis 18 Uhr
5. November bis März täglich 13 Uhr bis 16 Uhr

Sonderöffnungszeiten:

Adventswochenenden: 11 Uhr bis 16 Uhr
24. Dezember: 10 bis 13 Uhr
31. Dezember: 10 bis 13 Uhr

Bitte beachten Sie: Letzter Einlass 45 Minuten vor Schluss.

Kontakt:

Mittelalterliches Kriminalmuseum
Burggasse 3-5, 91541 Rothenburg o.d.T.
09861/5359
info@kriminalmuseum.eu
www.kriminalmuseum.eu

Bereits im Jahre 1906 diente Rothenburg als Vorbild zur Konzeption und zum Bau der Gartenstadt Hampstead nahe London. Von der Gesamtanlage bis zur Inneneinrichtung eines Hauses, sollte die Gartenstadt menschenwürdige Wohnbedingungen, als Reaktion auf die unwürdigen Lebensverhältnisse der Arbeiter in den Städten, in der Zeit der Industrialisierung entwickeln. Der englische Architekt Raymond Unwin wählte hierfür Rothenburg ob der Tauber als städtebauliches Vorbild. Raymond Unwin, Schüler von William Morris, übernahm in der Planung der Gartenstadt Hampstead Garden Suburb Architekturmotive wie Rothenburgs Türme, Dachformen, Arkaden, Treppenaufgänge und Fensterformen, aber auch die Anlage von Straßenzügen, Plätzen und städtischem Grün. Anhand von Plänen, Fotografien,Skizzen, Modellen und bisher unveröffentlichten Quellen wird diese Sonderausstellung erstmalig die Bedeutung Rothenburgs als architektonisches Vorbild sowohl für die Planung der Gartenstadt Hampstead Suburb als auch der Gartenstadt Hellerau bei Dresden aufzeigen. Die Rolle einer pittoresken Architektur und damit von Rothenburg ob der Tauber an der Schwelle zur Bauhaus-Moderne wird aus der Debatte namhafter Architekten wie Richard Riemerschmid, Camillo Sitte, Hermann Muthesius, Raymond Unwin, Ernst May, Barry Parker, Theodor Fischer und anderen rekonstruiert.

Ausstellungsdauer
19. September 2020 bis 31. Dezember 2021

Öffnungszeiten
Mai bis Oktober 9:30 – 17:30 Uhr
November bis März 13 – 16 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 8 €;
Gruppen ab 10 Personen (p. P.) 5 €

Kontakt
RothenburgMuseum
Klosterhof 5 | 91541 Rothenburg o. d. T.
Tel. +49 9861 939043| Fax +49 9861 935206
museum@rothenburg.de
www.rothenburgmuseum.de

TRÄUMEN & MACHEN Festival 2021
genaues Datum folgt

Es wird ein Tag voller Musik, Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden und jeder Menge Aktivitäten und Träume, sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene!
Menschen unterschiedlichster Disziplinen, Herkunft und Erfahrungen treffen aufeinander, lernen voneinander und miteinander. Es ist ein Mit-Mach-Festival und dient dem gesellschaftlichen Diskurs. Von Jung bis Alt, von Nah und Fern, jeder ist eingeladen dabei zu sein.

TRÄUMEN & MACHEN Festival 2021
Ein offenes Erlebnis und Mit-Mach-Festival.
Hier vernetzt sich Kunst & Kultur,
Wirtschaft & Unternehmertum,
der Einzelne & die Gesellschaft.
Hier lernt man voneinander und miteinander.
Hier trifft Innovation auf Information und Inspiration.
Für alle und alle Sinne.
Lasst uns miteinander #TräumenUndMachen!

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LAG Region an der Romantischen Strasse e.V.
Rothenburg odT
Gärtnerei Wagner
Ströbel Bau
Landwehr Apotheke
REWE Rothenburg, Annika Enders
Bonnfinanz – Direktion Markus Schmeißer

 

Nähere Informationen und Festivalprogramm unter: http://traeumenundmachen.org

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung wurde coronabedingt auf November 2021 verschoben.

Nach coronabedingter zweijähriger Pause findet im November 2021 wieder das traditionelle Meisterkonzert in seiner 29. Auflage in der Reichstadthalle statt. Diese Konzertreihe wurde vom ehemaligen Musikdirektor Helmut Weigel 1987 ins Leben gerufen.

2021 wird der Londoner Dirigent Howard Shelley die Gäste durch den Abend führen. Howard Shelley ist eine musikalische Doppelbegabung. Der Vater des ehemaligen Chefdirigenten Alexander Shelley ist sowohl Pianist als auch Dirigent von Weltrang. Bei den Nürnberger Symphonikern war er bereits 2015 und 2016 als Pianist zu Gast, im Februar 2019 trat er erstmals in Doppelfunktion als Dirigent und Solist in Nürnberg auf.

Der Abend verspricht also wieder einen musikalischen Hochgenuss, so wie man es von den Meisterkonzerten bisher immer gewohnt war.

Programm:
I. Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
II. Edward Elgar (1857-1934) Variationen über ein eigenes Thema op. 36 „Enigma-Variationen“

Einlass ab 18:00 Uhr

Tickets sind ab Sommer 2021 erhältlich online unter www.reservix.de oder in der Rothenburger Touristen Information am Marktplatz 2, in 91541 Rothenburg ob der Tauber.

»Rothenburg on the Tauber – Britische Sichtweisen«: Seit über einhundertfünfzig Jahren gilt Rothenburg ob der Tauber als Kleinod deutscher Vergangenheit. Eingangs des 19. Jahrhunderts war es zunächst die liebliche Landschaft der eng gewundenen Tauber, die Wanderer zum Gang durch das Taubertal einlud.Doch richtete sich der Blick bald auch auf die architektonischen Schätze einer ob der Tauber gelegenen Kleinstadt. Ein einsetzender Strom von Künstlern aus nah und fern verewigte die pittoresken Gassen, Häuser und Wehranlagen Rothenburgs in romantischen Motiven. Auch bedeutende englische und schottische Maler wie Elias Bancroft, James Douglas, Arthur Wasse u. a. wirkten hier. Ihre Gemälde und Zeichnungen vermittelten dem Empire ein »Rothenburg on the Tauber« als Prototyp einer mittelalterlichen deutschen Stadt. Im Jahr 2022 kehren viele dieser Werke wieder zurück an ihren Entstehungsort für eine große Sonderausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum. Im Fokus stehen rund 30 Aquarelle des schottischen Malers James Douglas (1858 – 1911) mit Rothenburger Motiven, die dessen Nachfahren der Sonderschau in Rothenburg zur Verfügung stellen. Abgerundet wird die Ausstellung mit Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen von Elias Bancroft, Walter Tyndale sowie Arthur Wasse und deren Sicht auf »Rothenburg on the Tauber«.

Ausstellungsdauer
1. Mai bis 31. Oktober 2022

Öffnungszeiten
April bis Oktober 10 – 18 Uhr und
November bis März 13 – 16 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 8 €;
Gruppen ab 20 Personen (p. P.) 7 €

Kontakt
Mittelalterliches Kriminalmuseum
Burggasse 3 – 5 | 91541 Rothenburg o. d. T.
Tel. +49 9861 53 59 | Fax +49 9861 8258
info@kriminalmuseum.eu
www.kriminalmuseum.eu

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