„Hund und Katz – Wolf und Spatz“ – Tiere in der Rechtsgeschichte

Für unsere Vorfahren waren Tiere von enormer Bedeutung. In einer Zeit, in der der Mensch so gut wie keine maschinelle Unterstützung hatte, waren Arbeits-, Transport- und Zugtiere unverzichtbar. So hatte kaum ein Beruf nicht mit Tieren zu tun. Waren und Menschen – wollten sie nicht zu Fuß gehen – wurden von an Karren und Kutschen gespannten Eseln oder Ochsen befördert. Oder von Pferden, die sich aber nicht jeder leisten konnte. „„Hund und Katz – Wolf und Spatz“ – Tiere in der Rechtsgeschichte“ weiterlesen

Der Tag der Liebe in Rothenburg ob der Tauber – Romanze an Valentin

Valentinstag, Tag der Liebe, Tag der Romantik – den 14. Februar begeht man am besten in einem Ort wie Rothenburg ob der Tauber, der mit seinen mittelalterlichen Gassen, kleinen Restaurants und einzigartigen Hotels wie gemacht ist für eine gute Zeit zu Zweit. Getoppt wird das noch vom romantischen Angebot im Burggarten, wo das Valentinsleuchten zum Aperitif im Freien einlädt und man als Paar beim Blick über das Taubertal dahinschmelzen kann. Doch wie war das eigentlich früher mit der lieben Liebe in Rothenburg? Wir haben uns mal im Rothenburger Stadtarchiv umgesehen. „Der Tag der Liebe in Rothenburg ob der Tauber – Romanze an Valentin“ weiterlesen

Lass dich nicht hängen! – Kopf hoch statt Kopf ab in Rothenburg – Geschichten vom Henker

Der Name ist Programm: Am Galgentor in Rothenburg ging es einst gen Rabenstein und Galgen.

„Geh doch zum Henker!“ Was heute verbal eine derbe Form der Absage darstellt, konnte man einst getrost als Wegbeschreibung zum Haus des ansässigen Scharfrichters verstehen. In Rothenburg ob der Tauber lässt sich die einstige Unterkunft des Henkers noch heute genau verorten. Der Henkersturm am nördlichen Teil der Stadtmauer diente dem Henker aus Rothenburg als Bleibe – nicht weit entfernt vom Galgentor und dem Richtstein an der heutigen Kreuzung Würzburger Straße/Vorm Würzburger Tor. Doch wie lebte ein Henker eigentlich einst in Rothenburg? Und was waren seine Aufgaben? Ein Blick in das Stadtarchiv von Rothenburg gibt Aufschluss. „Lass dich nicht hängen! – Kopf hoch statt Kopf ab in Rothenburg – Geschichten vom Henker“ weiterlesen

Klöpferla und Reiterle – Rothenburger Tradition rund um den historischen Weihnachtsmarkt

Reiterlesmarkt Rothenburg

Der Alt-Rothenburger Reiterlesmarkt atmet Tradition in jedem Winkel. Vom Marktplatz über den Grünen Markt bis hin zum Kirchplatz macht allein der historische Standort den Besuch bei Glühwein und leckeren Bratwürsten zum besonderen Erlebnis. Belege einer Messe am Rothenburger Marktplatz reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Wurde einst das Rothenburger Umland bis weit ins Hohenlohische hinein in die Tauberstadt gezogen, so trifft sich heute hier neben den Rothenburgern die ganze Welt zur vorweihnachtlichen Besinnlichkeit. „Klöpferla und Reiterle – Rothenburger Tradition rund um den historischen Weihnachtsmarkt“ weiterlesen

Weintradition in Rothenburg: Ein Blick auf das alte Spital

Das Rothenburger Weindorf findet vom 14.8.2019 bis zum 18.8.2019 am Grünen Markt und Kirchplatz zum elften statt. Eine große Tradition hat der Weinbau in Rothenburg ob der Tauber nicht nur im Zusammenhang mit Tillys erretendem Schluck im Dreißigjährigen Krieg. Ludwig Schnurrer blickte schon vor Jahren ins Stadtarchiv und fand einen reichen Datenschatz zum Weinbau im Spital der Reichsstadt Rothenburg, der bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Wie war der Weinbau in Rothenburg einst organisiert? Welche Akteure waren beteiligt – Schnurrer berichtet von Büttnern, Kellermeistern und Weingartenleuten: „Weintradition in Rothenburg: Ein Blick auf das alte Spital“ weiterlesen

Jüdisches Kulturerbe in Rothenburg: Das Haus in der Judengasse 10

Judentum Judengasse 10 Rothenburg ob der Tauber Mikwe

Im Fokus des Kulturerbe Bayern: Das Haus in Rothenburgs Judengasse 10 mit einer mittelalterlichen Mikwe soll restauriert und somit der Öffentlichkeit leichter zugänglich gemacht werden – auch mithilfe des Kulturerbe Bayern. „Jüdisches Kulturerbe in Rothenburg: Das Haus in der Judengasse 10“ weiterlesen

Oliver Gußmann

In Rothenburg bin ich Touristen- und Pilgerpfarrer an St. Jakob. Das ist die große, an Kunstschätzen reiche evangelische Kirche mit den Doppeltürmen mitten in Rothenburg! Meine Aufgabe ist es, die Kirchen Rothenburgs Gästen und Touristen aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Die zahlreichen Gotteshäuser des gotischen Rothenburgs erzählen mit Bildern und Symbolen vom Glauben, der Liebe und der Hoffnung unserer Vorfahren; sie berichten vom Sterben und Auferstehen, von Hingabe und Erlösung. Bei meiner Arbeit hilft mir ein Kirchenführer-Team. Außerdem traue ich Hochzeitspaare, mache Nachtkirchenführungen und vieles mehr. Gerne führe ich durch das jüdische Rothenburg oder biete für Kinder und Jugendliche kirchenpädagogische Führungen an. Für die Jakobuswege, von denen sich einige in Rothenburg kreuzen, bin ich der Ansprechpartner. Mir liegt eine gesunde Umwelt am Herzen. Darum fahre ich ein "Velomobil" - eine Mischung zwischen Seifenkiste und Rennauto. Wenn Sie so etwas in Rothenburg stehen sehen, bin ich sicher nicht weit entfernt! Mehr über meine Arbeit: : www.rothenburg-evangelisch.de

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